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| ->Atari ST-> reSTeycle->Was und warum? | |||||||||
| Was und warum? | |||
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Als Atari ANNO 1985 den Atari ST heraus brachte, da war dieser Rechner besser als alles, was die
IBM-Kompatiblen bis dahin zu bieten hatten. Heute ist ein Rechner mit 8 Mhz jedoch hoffnungslos
überholt. Trotzdem kann man immer noch flüssig damit alle Aufgaben erledigen, die man vom Computer
heute erwartet ( Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, usw.). Das läßt den Schluß zu, daß viele
Dinge, für die man heute unbedingt einen 1 Ghz-Rechner und 40 GB Kapazität benötigt, völlig
übertrieben und überfrachtet sind. Aber seit den letzten Tagen, da Atari selbst noch die
Entwicklung seiner Computer vorangetrieben hat, haben sich einige Dinge ergeben, die nun doch an
einem "Brauchbaren" Computer vorhanden sein sollten, und es an einem ST aber nicht sind. Ich möchte mit diesem Projekt einen Atari-ST-Clone bauen, der um wenigstens ein paar der Entwicklungen der letzten Jahr erweitert ist. Clone ist dabei übertrieben, denn ich habe nicht vor, alles neu zu entwickeln, sondern ich möchte eine neue Platine machen, die mit den Standart-Chips aus einem ST bestückt wird. Ich habe einen MEGA ST2 an dessen Aufbau ich mich orientieren werde. Im wesentlichen wird man um die Viererbande, Glue, MMU, DMA und Shifter nicht herumkommen. Da ich keinen Blitter habe und ich seinen Sinn für fraglich halte, wird er wegrationalisiert. Das RAM soll aus 4 x 1MB handelsüblichen 30poligen SIMM's aufgebaut werden. Das spart im Verhältnis zum Original jede Menge Platinenfläche. Die handvoll von Atari zusätzlich verwendeten Standard-TTL-Chips werden durch GAL's ersetzt. Es soll der Anschluß von VGA-Monitoren, PS/2-Tastatur und PS/2-Maus möglich sein. Es wird eine TOS-Bridge für TOS 2.06, ein Falcon-Kompatibler IDE-Anschluß für Festplatten nach CT 9/93, ein FPU-Sockel und ein ISA-Bus-Anschluß für PC-Karten integriert werden. Das alles soll auf eine Platine passen, die möglichst klein, auf keinen Fall größer als Doppel-Europa, und gut für Selbstbau geeignet ist. Last but not Least soll er schneller werden. Atari selbst hat mit der Vorstellung des MEGA STE den Weg mit einem integrierten Cache beschritten. Der Rest des MEGA STE wird weiter mit 8 Mhz getaktet. Das kostet Chips und Logik und der Erfolg entspricht nicht der Erhöhung der Taktfrequenz. In der ST-Computer 9/92 dagegen wurde von Michael Steinle ein Bauvorschlag präsentiert, in welchem der ST auf 10 oder 12 Mhz übertaktet werden konnte. Haupthindernisse sind der sehr eng mit den Videotiming verwobene Speicherzugriff und die Zugriffszeiten des RAM. Atari selbst verwendete RAM-Bausteine mit 120ns Zugriffszeit. In meiner Grabbelkiste liegen haufenweise SIMM's mit 70 oder 60ns. Das Videotiming ist der größere Brocken. Im Prinzip ist das Problem aber in dem Bauvorschlag aus der ST-Computer gelöst worden. Ich bin im Moment noch optimistisch 16 vielleicht auch auf 20 Mhz zu erreichen. |
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