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Zurück ISA-BUS-Adapter
Leider war der Atari ST von Haus aus mit keinem vernünftigen Erweiterungsbus ausgestattet. Der beim Mega ST dann endlich eingeführte MegaBus war auch nur eine angeflickte Notlösung. Aber der beste Bus hätte nichts geholfen, wenn für diesen Bus keine Erweiterungskarten erhältlich gewesen wären. In dieser Hinsicht ist der PC-ISABUS, obwohl technisch gesehen eher eine Anleitung wie man es nicht machen sollte, unschlagbar. Indem der Atari ST einen ISABUS-Adapter erhält, eröffnet man den Zugriff auf eine Unzahl an Karten und Bauanleitungen, die zudem noch den Vorteil haben, für `nen Appel und `n Ei erhältlich zu sein, da die PC-Besitzer schon längst auf den PCI umgestiegen sind. Der ISA-Bus ist zwar längst nicht mehr Stand der Technik, aber das gilt ja auch für den Atari ST.

Diese Schaltung basiert im wesentlichen auf dem Artikel von Tom Balph, "EC020/683xx Interface to ISA-Bus type PCMCIA-Contoller", von 1995.

Ziel
Der Busadapter sollte den Anschluß von ISA-Karten aller Art, aber insbesondere von I/O-Karten, Grafikkarten und Netzwerkadaptern erlauben.

Der ISABUS kennt fast 50 verschiedene Transferarten. 8-Bit I/O- und Speicherzugriff, 16-Bit I/O- und Speicherzugriff mit der Spezialität von 8-Bit Zugriffen auf ungerade Adressen sowohl auf dem LOW- als auch auf dem HIGH-Byte. Zugriffe auf das erste Megabyte werden von den auf die höheren Megabytes unterschieden. Jede Menge DMA-Zyklen und Last but not Least den Busmaster-DMA.

Um den Aufwand in Grenzen zu halten mußten bei der Funktionalität Kompromisse eingegangen werden. Verzichtet wurde auf alles was mit DMA zu tun hat, da dies, in Ermangelung eines offenen DMA-Konzeptes beim ST, die Entwicklung der gesamten DMA-Hardware bedeutet hätte. Der ISABUS bietet die Möglichkeit, die Zugriffsart dynamisch zu variieren. Das heißt, wenn ein 16-Bit Zugriff auf eine Karte mit 8-Bit durchgeführt wird, wird der Zugriff in 2 Buszyklen mit automatischer Umleitung von HIGH-Byte auf LOW-Byte aufgeteilt, ohne das dies für die CPU sichtbar wird. Bei einem 68000er ab dem 68020 beherrscht der Prozessor selbst dieses Feature, so daß eine Implementierung keinen zusätzlichen Aufwand bedeutet hätte. Aber leider kann der in meinem ST verbaute 68000 das nicht. Es muß also der Programmierer Sorge tragen, daß der Zugriff den tatsächlichen Busbreiten der angesprochenen Karte entspricht.

Implementiert ist, 8-Bit I/O- und Speicherzugriff und 16-Bit I/O- und Speicherzugriff.

Implementierung
Der ISA-Bus
Eine Einführung in den ISA-Bus
CPU-Bus des 68000er
Eine Einführung in den CPU-Bus des MC68000
Der ISA-Bus-Adapter
Die Funktion des ISA-Bus-Adapter
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